Die 3 Lügen des Mangelbewusstseins

Die 3 Lügen des Mangelbewusstseins

Es gibt 3 Lügen des Mangelbewusstseins.

Wenn ich jetzt darüber schreibe, wird sich ziemlich sicher fast jeder daran erinnern, mindestens einmal im Leben auch davon gehört zu haben.
Oder gar selber daran geglaubt zu haben. Oder jemanden kennen, der diesen Lügen aufsitzt.

Die erste Lüge ist folgende: „Es gibt nicht genug …“

Nicht genug von was? Nicht genug Geld, Essen, Platz, Liebe, Möglichkeiten… Eigentlich sollte es heißen: es gibt niemals genug. Nie nie nie….niemals genug von allem. Immer herrscht Mangel, egal von was…es herrscht Knappheit.

Die meisten „es gibt nicht genug’s“, denen ich begegne sind die „ich habe keine Zeit“, ich habe wenig Zeit“, „ich habe nicht genug Zeit“!

Ein Ausdruck des Mangelbewusstseins ist auch, keine/wenig Zeit zu haben, dessen sind sich wenige bewusst.

Wozu auch, sie haben ja nicht genug Zeit, darüber auch noch nachzudenken!

Die zweite Lüge ist diese da: „Es ist hart“. Es ist ur-mühsam. Es ist sooo schwer.

Alles ist immer schwer, oder hart, oder beides. Selten hört man, dass es jemandem leicht fällt. Scheinbar muss es ja schwer sein, sonst passt ja was nicht! Und wenn man es leicht hat, oder sich leicht tut mit etwas, dann fällt man ja aus der Reihe. Dann gehört man nicht dazu. Zum Rest derjenigen, die „anders“ sind. Dann wäre man ja selber „anders“. Aber anders als die anderen, und das geht nicht. Außerdem ist es ja schwierig, hart und mühsam sich zu ändern. Besser, man bleibt in seiner gewohnten Komfortzone. Dort ist man ja auch nicht alleine. Dann ist und bleibt es ja auch schwer, aber es ist eben anders.

Was ist dann der Unterschied zu leicht? Es ist reine Ansichtssache… Wenn es schwer ist, was muss sich ändern, damit es leicht wird?

Die dritte Lüge ist eigentlich eine, die die beiden anderen aufhebt, sogar unsichtbar werden lässt: „Es ist halt so, wie es ist…“

Damit bemerkt man die beiden anderen Lügen nicht mehr. Man spricht diese dritte Lüge mit einem Seufzer aus, fast schon ein Seufzer der Erleichterung, weil alles andere ja schwer wäre.

Es ist halt so wie es ist, kann man nix machen. Eine nahezu perfekte Ausrede, um es sich leicht zu machen. Damit man nicht merkt, dass es ja eigentlich schwer ist…

Und vor allem: damit man nichts ändern muss, weder sich noch die Umstände, in denen man gefangen ist. Wobei man ja nicht einmal weiß, dass man gefangen ist. Und wenn man es weiß, dann kann man halt nichts machen, da es ja so ist, wie es ist.

Welche der drei Lügen bestimmen Dein Leben, Deine Umgebung?

Welche dieser drei Lügen (oder gar alle?) halten Dich in einem Kreislauf des Mangels gefangen? Erkennst Du Dich oder jemanden in einer dieser Lügen wieder?

Oder sind sie für Dich gar keine Lügen? Sondern Wahrheiten, die zu Dir und Deinem Leben gehören?

 


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